ZOOM-Gottesdienst - in Verbindung bleiben...

Unsere Kirchengemeinde hat sich in den letzen Wochen intensiv darauf vorbereitet, den Gottesdienst für alle online zur Verfügung zu stellen.
Wir nutzen dafür ein Programm, das für die gemeinsame Arbeit von vielen Teilnehmenden entwickelt worden ist: ZOOM. Der Vorteil: Wir können im Anschluß an den Gottesdienst in einem virtuellen "Kirchenkaffee" uns austauschen und über den Gottesdienst ins Gespräch kommen.

Alle unsere Gottesdienste werden zur gewohnten Zeit in der Kirche gefeiert. Es gibt systemrelevante Zeiten, die setzt man nicht aufs Spiel. Von überall her können Sie an diesem Gottesdienst teilnehmen. Auch ohne Computer oder Handy: einfach per Festnetz einwählen. Und noch etwas: Unser Gottesdienst wird nicht aufgezeichnet.

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Der Vorteil: Der Gottesdienst, der sonst so groß und ästhetisch überwältigend daherkommt, wird klein, so klein wie jeder Gesprächsteilnehmende, und jeder, der sich einschaltet, wird groß, so groß, daß alle ihn oder sie sehen können, wenn Sie wollen, sogar mit ihrem persönlichen Hintergrund. So haben die Propheten Gottes Kommen gesehen: Das Kleine wird groß und das Große wird klein. Lesen sie nach: Lukas 1, 49ff !

Liebe Gemeinde, liebe Blankenburgerinnen und Blankenburger!

Auf Anordnung der Behörden können derzeit keine öffentlichen Zusammenkünfte stattfinden. Jeder von uns ist jetzt gefordert, mit Vernunft und Augenmaß aber ohne Panik und Ängstlichkeit sich der neuen Herausforderung zu stellen.
Denn: Gott hat uns nicht den Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit, schreibt Paulus im zweiten Brief an Timotheus.

Das Wichtigste zuerst: Wie bei jedem Großschadensereignis gilt es auch in dieser Situation, sich und andere umfassend zu informieren, sich persönlich und andere nicht zusätzlich in Gefahr zu bringen, Nachbarschaftshilfe zu organisieren und nach Außen hin möglichst Gelassenheit zu verbreiten.  Show you are not afraid

Vom Glauben her gilt: Unser Leben ist ein Geschenk. Wir tragen Verantwortung für uns selbst und für andere. Aber wir wissen: Es ist gefährdet und von der Dauer her begrenzt. Wir wissen nicht, ob es lang oder kurz ist. Und: die Qualität hängt nicht an der reinen Dauer. Am Ende unseres Lebens kommt es immer darauf an, nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben. Gesundheit ist keinesfalls das höchste Gut, sonst wären alle Kranken verloren, sondern die Hoffnung, die Liebe, der Glaube! Erst wenn diese Dinge verloren zu gehen drohen, wird es wirklich Ernst. Wie geht es weiter?

Das Gotteslob und die Fürbitte sind absolut notwendig gerade in dieser Situation. Eine kleine Gruppe von Aktiven  hat eine Möglichkeit gefunden, wie wir trotzdem feiern können und wir wir der Gemeinde mit modernen Kommunikationsmitteln ein Mitfeiern ermöglichen können.

Alle, für die das Abendmahl notwendig und wichtig ist, bekommen selbstverständlich die sogenannte „Einzelkommunion“ wie beim Krankenabendmahl üblich auf Anfrage.

Wir werden alle modernen technischen Kommunikationsmittel nutzen, um die übrige Gemeindearbeit, die Christenlehre und den Unterricht für die Konfirmanden nach Möglichkeit in anderer Form fortzusetzen. Dazu trifft sich eine Arbeitsgruppe, um die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Wer macht dabei mit?

Wir überlegen auch, unsere Kirche tagsüber für Einzelpersonen zu öffnen, die eine Kerze anzünden oder ein Gebet sprechen möchten. Dafür suchen wir Menschen, die Zeit haben, die Kirche in der Öffnungszeit mit  zu beaufsichtigen. Wer hat Zeit und ist bereit? Bitte melden Sie sich unter: pfarrer(at)kirche-blankenburg.de

Wir als Gemeinde sind mitverantwortlich für den Bruder und die Schwester in unserem Umfeld! Es gibt viele Alte und Kranke Menschen, die über keine oder nur unzureichende technische Mittel verfügen, sich zu versorgen. Sie brauchen unser Mitdenken, unser Mitbeten, unser Mitgefühl und unsere Mithilfe.

Bitte denken Sie an Menschen in ihrer Nachbarschaft, die Hilfe brauchen! Auch Möglichkeiten der Hilfe bei der Kinderbetreuung sollten angeboten werden, wo das Risiko vertretbar ist. Eine gute Informationsseite finden Sie hier: https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/coronavirus-sars-cov-2-risiko-symptome-schutz-rechte-faq Fragen Sie in Ihrem Umfeld, ob Sie Unterstützung bei der Benutzung der Kommunikationsmittel geben können.

Krankenhäuser bitten unter Umständen um Mithilfe oder um Blutspenden. Wenn Sie geeignet sind und Zeit haben, stellen Sie sich zur Verfügung!

Kinder und Jugendliche, die viel Zeit haben, bitten wir, sich zur Verfügung zu stellen. Wir benötigen Unterstützung bei Arbeiten im Außenbereich aber auch bei der Mithilfe zur Versorgung und bei der Schulung von Menschen, die die technischen Kommunikationsmittel nicht so gut beherrschen.

Zeiten sozialer Enthaltsamkeit bedeuten auch Chancen. Wir können neu darüber nachdenken, was wirklich wichtig für uns und unser Miteinander ist. Der französische Begriff „quarantaine“ kommt von dem Zahlwort „40“ und bedeutete ursprünglich die 40-tägige Zeit der vorösterlichen Enthaltsamkeit zur Reinigung und Erneuerung der Seele.

Denken Sie immer daran: Gott hat diese Welt geschaffen und er überläßt sie nicht sich selbst.

Mir hilft immer wieder das Glaubensbekenntnis von Dietrich Bonhoeffer aus dem Jahr 1943 (wahrlich kein glückliches Jahr!):
 

Ich glaube daran, daß Gott aus allem, auch aus dem Bösesten
Gutes entstehen lassen kann und will.
Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.
Ich glaube, daß Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandkraft geben
will, wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
In solchem Glauben müßte alle Angst vor der Zukunft überwunden sein.
Ich glaube, daß auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind, und daß es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden,
als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Ich glaube, daß Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern daß er auf aufrichtige
Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

Sprechen Sie mich an, wenn Sie mitmachen können oder wenn Sie Hilfe brauchen!

Bleiben Sie behütet,

Ihr Pfarrer Hagen Kühne

Evangelisch in Blankenburg

Die evangelische Kirchengemeinde Berlin-Blankenburg heißt Sie willkommen!

Wir sind eine lebendige Dorfgemeinde mitten in einem großstädtischen Umfeld.
Das zeigt sich schon am äußeren Erscheinungsbild: Eine im Stadtgebiet selten gewordene Angerdorflage mit weitgehend erhaltener, denkmalgeschützter Siedlungsstruktur aus Kirche, Friedhof, Pfarr- und Gemeindehaus, Dorfkrug, Feuerwehr, Grundschule, Kindergärten, Apotheken, Bauernhöfen mit Äckern und Wiesen sowie Einfamilienhäusern mit großen Gärten bilden noch immer eine weitgehend intakte funktionale und städtebauliche Einheit. Daneben prägt die Erholungsanlage mit über 83 ha und ca.1300 Parzellen das Leben vor Ort.
Blankenburg wird deshalb von vielen Familien geschätzt, die nach einem grünen Umfeld mit überschaubaren Verhältnissen suchen und dem Großstadtstreß entkommen möchten, ohne auf die großen Möglichkeiten urbanen Lebens und Arbeitens verzichten zu müssen.
In unserer mittelalterlichen Dorfkirche spiegeln sich mehr als 750 Jahre märkischer Geschichte. Unser Friedhof ist eine Stätte des Gedenkens und ein Ort der Ruhe mitten auf dem alten Dorf­anger.
Unsere Gemeinde wird geschätzt als geistlicher und kultureller Mittelpunkt des Lebens vor Ort. Regelmäßig feiern wir unsere Gottesdienste als Familiengottesdienste, machen Bildungsangebote für Kinder und Familien, ermöglichen Begegnung und Austausch zwischen den Generationen, bieten Gelegenheit zum Singen und Musizieren und arbeiten intensiv mit allen Akteuren vor Ort zusammen. Wir bringen uns aktiv als Dialogpartner von Politik und Verwaltung ein und wir wollen die hier vor Ort gemachten Erfahrungen in die stadtenwicklungspolitische Diskussion im Sprengel Berlin unserer Kirche und auch darüber hinaus einbringen. Getragen wird unser Gemeindeleben von mehr als 40 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Sie finden auf dieser Webseite Termine, Ansprechpartner und Kontaktmöglichkeiten. Bitte schauen Sie sich um, seien Sie neugierig! Sprechen Sie uns an, Schauen Sie vorbei!
Jeden Sonntag feiern wir um 10 Uhr Gottesdienst, eine gute Gelegenheit, Kontakt miteinander und mit Gott aufzunehmen. Wir haben allen Grund, dankbar zu sein!

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KONTAKT & BÜROZEITEN

Achtung: Derzeit ist kein Publikumsverkehr im Gemeindebüro möglich

Ev. Kirchengemeinde Berlin-Blankenburg Alt-Blankenburg 17 13129 Berlin Tel: (030) 47 42 777 (AB) mail: buero@kirche-blankenburg.de

Frau Barbara Knoop, zuständig für Friedhofssachbearbeitung ist mittwochs von 15 - 18 Uhr telefonisch erreichbar im Büro.

Haus- und Kirchwartin Manuela Mirzanli, zuständig für Hauswirtschaft und Gemeindekoordination, ist täglich außer dienstags von 12-16 Uhr im Büro oder Gemeindehaus ansprechbar unter der Rufnummer: 0159 01100313

PFARRER HAGEN KÜHNE
Tel: (030) 80 92 56 25
pfarrer(at)kirche-blankenburg.de
Persönliche Sprechzeiten 
nach Vereinbarung. 
In dringenden Fällen: 
0173 8304797
 

 

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